Sascha Reske Get Firefox Get Firefox Subscribe to my feed Subscribe to my Twitter feed Visit my MySpace.com Site Add me on Facebook

Momentan ist wirklich nicht gut Kuchenessen mit dem Planetchen Erde. Egal was man hört, es ist schlecht. Wann gab es die letzte positive Nachricht à la “Forscher entdecken Weg zur Heilung von Krebs” – das waren noch Zeiten! Aber im Moment ist nichts los im Staate Dänemark. Für mich ist die momentane spätwinterliche Depression auch kein Zuckerschlecken. Irgendwie ist alles träge und ausgelaucht. Wenn ich morgens aus dem Haus gehe, sehe ich tatsächlich Ende März noch gefrorene Scheiben, muss aufpassen, dass ich nicht ausrutsche und von lockeren, dünnen, bequemen Klamotten brauch ich gar nicht erst anfangen.

Auch in der Politik gibt es nicht gerade aufheiternde bis sonnige Aussichten – und das jetzt schon seit mehreren Monaten. Das Problemkind “Kevin”, besser bekannt als Griechenland, liegt den Politikern dieser Staatengemeinschaft auf der Tasche und der Seele. Vor allem das Problem, dass es gerade die verwöhnten Griechen sind, die jetzt sparen sollen. 14 Monatsgehälter, 96 % des zuletzt erhaltenden Lohnes als Rente und ein Sozialsystem, welches sogar deutschen Transferleistungsinanspruchnehmern die Neidzunge bis zum Boden rollen lässt. Das sind nur einige der Gegebenheiten in diesem einst so großartigen und überlegenen – lang ist’s her – Land. Kaum kündigt die Regierung Sparmaßnahmen an demonstrieren auch schon Tausende auf den Straßen Athens für mehr Leistungen des Staates.

Überhaupt denken ja viele Menschen “Staat ist gut! Mehr Staat, bitte!” Als hätten wir das 17. und 18. Jahrhundert der Aufklärung einfach vergessen. Aber das macht den Braten auch nicht mehr fett. Wählen wir doch bei der nächsten Bundestagswahl einfach die – so lieb umschriebene – Mauermörder-Partei aus der DDR: Die Linke. Ich bin absolut dafür, denn bislang kannte ich die tollen Verhältnisse der ehemaligen DDR nur aus Erzählungen; hörte nur aus zweiter Hand von den Mythen, die sich um die StaSi ranken. Mir wäre es schon lieber, wenn ich mir ein eigenes Bild machen könnte: “Am 27.09.2013 ist Bundestagswahl. Deine Stimme für die SED – ääh Linke!”

In Deutschland hat eine allgemeine Resignation eingesetzt. Die Menschen wollen laut aktuellen Umfragen Schwarz/Gelb nicht mehr. Gerade die FDP ist durch ihr Hotelspenden-Skandälchen, Guidos Aussagen zu Hartz IV und den neusten Schlagzeilen rund um den Asien/Südamerika-Roadtrip ins Rampenlicht gerückt. Immer mehr Wähler distanzieren sich von ihrer Entscheidung und schieben es auf den Alkohol, denn gerade am Wochenende der Bundestagswahl war bei Aldi das Bier im Angebot – Zufall? Nein, Freunde, Kalkül, denn mit den 1,1 Millionen Euro der Möwenpick-Hotel Group veranlassten Guido und seine Helfer die Aldimitarbeiter dazu eine FDP-Wahl-Droge alias “GHB”, mit der auch Sex-Straftäter ihre Opfer willenlos machen, in die PET-Flaschen zu injezieren.

Nun jedoch, nachdem die Droge langsam ihre Wirkung verliert, begreifen die Menschen, dass auch jeder Mumpitz irgendwann einmal ihr Ende hat und das auch jede Büttenrede irgendwann einmal schlecht wird – ganz egal, wie gut sie am Anfang war. “Viel FDP und nix dahinter”, könnte die Lehre daraus sein, denn alleine mit marktradikalen Versprechen auf der einen Seite, und linkspolitischem Schall und Rauch auf der anderen kommt man auf Dauer nicht weiter.

Die Wirtschaft und das damit verbundene Geld ist nicht alles. Meiner Meinung nach ist dieses einstige Tauschmittel viel zu sehr in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft gerückt. Heutzutage wird Reichtum und Wohlstand nur noch am Geld gemessen. Hat ein Ökonom jemals darüber nachgedacht auch andere Werte, wie Liebe und Gemeinschaft, in seine Berechnungen mit aufzunehmen? Gewiss nicht, denn diese Reichtümer kennt ein vollblut Ökonom nicht. Für ihn sind alle Menschen ohne 5000 Euro Nettoverdienst unglücklich und depressiv – müssen sie ja, denn die Statistik lügt nicht.

“Zahlen. Daten. Fakten.”, sagt mein Volkswirtschaftslehrer immer und genau das ist das Problem. Wo bleibt da der Mensch? Die Ökonomie ist blind und blöd, denn im Endeffekt ist Geld das einzige Laster der Menschheit, was uns wirklich zum Aussterben und zur völligen Zerstörung unserer Erde bringen wird.

Kennt ihr die Sage von der “Büchse der Pandora”? Zeus höchstpersönlich gab diese Büchse der Pandora und wies sie an, den Menschen auf Erden diese Büchse zu schenken und ihnen zu sagen, dass sie diese unter keinen Umständen öffnen dürften. Gierig wie der Mensch nun einmal war und immer noch ist, öffneten sie die Büchse und alles Schlechte und Böse, alle Laster und Untugenden brachen über die Menschheit und die Welt herein. Zudem war jedoch noch die Hoffnung in der Büchse enthalten, doch bevor auch diese entweichen konnte, wurde die Büchse der Pandora geschlossen. Zwar wurde laut der Sage die Hoffnung später ebenfalls freigelassen, doch beginnt an dieser Stelle der Geschichte das, für mich, Unglaubwürdige. Jetzt fragt ihr euch sicherlich, warum ich gerade auf die Büchse der Pandora zu sprechen komme?

Ich will euch verraten, was tatsächlich in der Büchse der Pandora war: Das Geld. Es ist das Geld, was die Menschen zum Schlechten animiert und es ist das Geld, was die Menschen verdirbt. Die pure und unendliche Gier nach immer mehr Geld. Kriege, Raubzüge, Straftaten. Alles geschieht nach dem verspottenden Ruf des Geldes. Wären wir nicht alle glücklicher, lebten wir in Höhlen und äßen Mammuts?

Da fällt mir ein...

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